Fußgängerschutzsystem

Druckbasiertes Fußgängerschutzsystem PPS pSAT

Der Fußgängerschutzsensor besteht aus einem flexiblen Luftschlauch, der über die gesamte Fahrzeugbreite in der Frontschürze des Autos verlegt wird.

Der Schlauch liegt unmittelbar hinter dem Block aus Kunststoffschaum, der als Aufprallenergieabsorber in der Fahrzeugfront verbaut ist. An den beiden Enden des mit Luft gefüllten Druckschlauchs sind standardisierte Drucksensoren (pSAT) installiert.   Kollidiert das Fahrzeug nun mit einem Hindernis, ergibt sich aus dem Druck, der via Frontschürze und Kunststoffschaum auf den Schlauch ausgeübt wird, ein typisches Signalbild, das von den beiden Sensoren am Ende des Schlauchs ermittelt und an ein Airbag-Steuergerät weitergeleitet wird.   Ein Fußgängerschutzalgorithmus in der Analysesoftware ermöglicht ein schnelles Erkennen der Art des Aufpralls. Anhand der Signallaufzeit können sogar Rückschlüsse über den Aufprallort gezogen werden, zum Beispiel ob der Aufprall vorne rechts oder in der Fahrzeugmitte stattfand.   Innerhalb von 10-15 Millisekunden nach einem Zusammenprall wird die aktive Motorhaube des Fahrzeugs ausgelöst, angehoben  durch spezielle Aktuatoren. Dies verringert die Gefahr einer lebensgefährlichen oder schweren Verletzung des Fußgängers durch den Aufprall auf die Haube und den darunter liegenden Motorblock.   Der Sensor ist leicht an jeden Fahrzeugtyp anpassbar.   Das druckbasierte Fußgängerschutzsystem kann durch eine Kombination mit der beschleunigungsbasierten Technologie (gSAT) erweitert werden.

Vorteile & Funktionen

  • Schnelle Erkennung aller geforderten Fußgängeranprallsituationen
  • Hervorragende Robustheit gegenüber Misuse-Situationen und Umwelteinflüssen
  • Einfache Integrierbarkeit in vorhandene Stoßfängersysteme
  • Zusätzliches System für größtmögliche passive Sicherheit
  • Kostenoptimiertes Design auf Basis von Standardkomponenten

Technische Informationen

PSI5-Schnittstelle

-40 °C bis 120 °C

Temperaturbereich

Unsere Sensoren-Highlights

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