Elektronische Stabilitätskontrolle (ESC)

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Elektronische Stabilitätskontrolle (ESC)

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Elektronische Stabilitätskontrolle (ESC)

ESC ist ein wichtiges Sicherheitssystem und verhindert kritische Fahrzustände
Gleichzeitig ist ESC die Voraussetzung für weitere Sicherheitstechnologien wie Fahrerassistenzsysteme. Permanent wertet das System die Messdaten von Raddrehzahlsensoren, Lenkwinkelsensor sowie Gierraten- und Querbeschleunigungssensoren aus und vergleicht die Vorgaben des Fahrers mit dem tatsächlichen Fahrzeugverhalten.

Wird ein instabiler Zustand erkannt, etwa als Folge einer plötzlichen Ausweichbewegung, reagiert ESC innerhalb von Millisekunden und stabilisiert das Fahrzeug durch radindividuelle Bremseneingriffe und Anpassen des Motormoments.

Die ESC-Systeme bieten analog gesteuerte, stufenlos regelbare Ventile für minimierte Pedalvibrationen und wohldosierten Druckaufbau beim automatischen Bremsvorgang des intelligenten Tempomaten (ACC) bis hin zum Führen des Fahrzeugs in den Stillstand im Stop-and-go-Verkehr.


Übersteuern 

Droht das Fahrzeug zu übersteuern, greift ESC ein und bremst die kurvenäußeren Räder ab. In der Regel verteilt sich die meiste Bremskraft auf das Vorderrad, wo der Radschlupf etwa 50 Prozent beträgt. Dadurch wird ein Gegenmoment erzeugt, welches das Giermoment ausgleicht, das die Übersteuerung verursacht hat.

Ubersteuern.jpg


Untersteuern

ESC greift ein, wenn das Auto in einer Kurve untersteuernd geradeaus schiebt. Hier bremst ESC die Räder auf der kurveninneren Fahrzeugseite ab, wobei die größte Bremskraft auf das Hinterrad übertragen wird.

Untersteuern.jpg